
Freddy ist ein Chihuahua Rüde, der 2004 geboren wurde.
Freddy hatte es leider nicht sehr schön, als Welpe. Er wurde in einer Gartenlaube geboren und dort auch gehalten. Als seine Geschwister alle verkauft waren, blieb er als einzigster zurück. Er durfte nie aus der Laube heraus. Gott sei dank erzählten uns Nachbarn diese Geschichte und baten uns um Hilfe. Als wir hinkamen, waren die Leute am Anfang sehr abweisend und schroff. Doch wir ließen uns nicht abweisen und drohten mit dem Veterenäramt, daraufhin wurden die Leute etwas zugängliche und gingen mit uns zu dieser besagten Laube. Was wir da sahen, hatte nichts mehr mit einem Hund zu tuen, sondern mit einem verängstigten, kleinen Wesen, der in einer Ecke saß und vor sich hin zitterte.
Als die Leute merkten, wie sauer und böse wir wurden, sagten sie uns, daß wir den kleinen haben könnten, wenn wir ihn erwischen würden ( was leider wirklich nicht so einfach war ). Als wir ihn nach einer Stunde immer noch nicht hatten, überlegten wir uns eine Lebendfalle zu besorgen, was wir aber dann wieder verwarfen, aus Angst, daß uns die Leute den Kleinen nicht mehr geben würden.
Leider konnten wir ihn aber so nicht fangen, da er immer wieder nach uns schnappte. Doch als er sich in eine Ecke kauerte, warf ihn mein Mann ein Sack über ( der Kleine hatte bestimmt Todesängste ).
Zu Hause angekommen wollten wir ihn in ein Hundespielzimmer bringen, wo er sich erst einmal beruhigen sollte. Doch leider ging alles so schnell, wir machten die Tür nicht schnell genug zu und unsere kleine Tochter in dem Moment, ihre Kinderzimmertür auf. Freddy rannte in das Zimmer und sofort unter das Kinderzimmerbett. Nach langem diskutieren, beschlossen wir ihn erst einmal im Kinderzimmer zu lassen ( unsere Tochter wuchs mit Tierschutzhunden auf und wir wußten, daß wir uns auf sie verlassen konnten ).
Was sollen wir sagen: Der Mensch, den Freddy am Meisten liebt, ist jetzt unsere Tochter.

Hier sehen sie Freddy, wo er sich am meisten aufgehalten hat. Nur unsere Tamara durfte ihn füttern, streicheln und auch nur sie konnte ihn anleinen und mit ihm gassi gehen.
Zu einer hatte er noch Vertrauen gefunden, zu unserer kleinen Baby.

Jetzt ist Freddy soweit, daß er fast ganz normal in unserer Familie mitlebt. Er hat zu allen Familiemitglieder vertrauen, nur vor Fremden hat er immer noch panische Angst und schnappt leider auch sofort zu. Alles was außerhalb seiner Familie ist und seinem zu Hause, bereitet dem kleinen Kerl sehr viel Angst. Aber wir werden nicht aufhören, mit ihm zu arbeiten. Freddy bleibt in unserer Familie, er ist der Hund unserer Tochter.


Wenn sie Freddy unterstützen möchten, wären wir für ihre Hilfe sehr dankbar.