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Tierherzen brauchen Hilfe - Sparkasse Uckermark KontoNr. 30 00 01 05 20 - Bankleitzahl 170 560 60 IBAN: DE18 1705 6060 3000 0105 20 - BIC: WELADED1UMP |
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Wir mußten lernen mit Niederschlägen, Krankheit und Tot umzugehen. Doch haben wir gelernt, diese Tiere zu sehen, die durch uns weiter leben und ein glückliches, neues zu Hause bekommen. Wir dürfen uns durch die Niederschläge nicht unterkriegen lassen. Sondern weiter kämpfen und helfen, wofür unsere Kraft reicht.
Das ist die Doggen-Dame Daisy. Sie war eine Beschlagnahmung und wurde von Kollegen übernommen. Leider war sie da schon sehr Bauchspeicheldrüsen-Krank und hatte Gebärmutterkrebs. Sie wurde in einer Klinik in Berlin Not-Operiert. Leider verlor sie dabei dramatisch an Gewicht. Nach über einer Woche Klinik-Aufenthalt konnten wir sie wieder nach Hause holen. Doch war sie noch immer sehr erschöpft und schwach und konnte selbst ihre Pfützchen nicht halten. Sie brauchte Monate, um sich wieder zu erholen. Sie ist uns so sehr ans Herz gewachsen, daß sie nie wieder unser zu Hause verlassen wird.
Der kleine Shetty-Hengst war sehr krank ( Kreuzverschlag und Hufrehe ). Drei Wochen lang sind wir rund um die Uhr bei ihm geblieben, selbst Nachts. Er mußte unbedingt warm gehalten werden. Alle halbe Stunde mußte die Decken gewechselt werden, die auf einem Heizkörper erwärmt wurden und jede Stunde bekam er Traubenzucker und ein Medikament, mit Wasser eingeflößt. Auf dem Bild rechts sieht man, daß sich die Mühe ( schlaflose Nächte ) sehr gelohnt hat und der Kleine wieder wohl auf ist.
Hier einige Bilder unserer Baby-Station. Die Kleinen kommen meistens zu uns ohne Mama.Wie auf dem Bild ganz rechts zu sehen ist, müssen sie am Anfang mit einem Spritzchen gefüttert werden, nach einiger Zeit geht es zum Fläschchen über. Unsere Doggen-Dame Daisy findet das immer ganz interessant und leckt die Babys nach der Mahlzeit immer sauber. Sie liebt die Kleinen und ist immer ganz sanft zu ihnen ( vielleicht denkt sie, sie sei ihre Mama ).
Hier ist die Zwergziege Nelly mit ihren zwei Babys zu sehen. Sie hatte leider keine Milch für ihre Babys und der Besitzer wollte die zwei Kleinen töten, weil es ihm zu viel Arbeit gewesen wäre, sie mit der Flasche aufzuziehen. Wir wurden Gott sei Dank informiert und konnten Nelly mit ihren zwei Babys freikaufen. Wie auf Bild 3 zu sehen, schmeckte ihnen das Milchfläschchen vorzüglich. Alle drei konnten zusammen nach Hamburg vermittelt werden.
Die 2 Schäfchen auf dem Bildern hier zu sehen, waren leider jeweils eine Drillings-Geburt und auch dieser Besitzer hatte leider nicht soviel Verwendung für sie, weil die Muttermilch nicht reichte. Auch sie fanden ein schönes zu Hause.
Wir versuchen natürlich auch anderweitig zu helfen. Dazu gehört, daß sich Menschen an uns wenden, die aus finanziellen Nöten die Tierarztkosten oder eine lebensnotwendige OP sich nicht leisten können. Oder mit einem Problem ihres Lieblinges nicht zurecht kommen. Es rufen auch Leute bei uns an und sagen uns, wo ein Tier in Not lebt und vielleicht Hilfe bräuchte. Desweiteren versuchen wir, so viel freilebende Katzen zu kastrieren oder sterilisieren, wie es uns möglich ist, um eine unnötige Vermehrung zu verhindern. Der Aufgabenbereich, ist so umfangreich, daß es zu lange dauern würde, um hier alles aufzuzählen. Doch auch wir versuchen, so gut wie es geht, mit anderen Organisationen zusammen zu arbeiten, denn viele Hände verändern und schaffen mehr, wie eine !!!
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