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20.01.2012
Heute wurden wir zu einem Vorfall gerufen, wo Schweine umgesiedelt werden sollten.
Jedoch wollten 2 der 3 Schweine nicht so, wie die eigentlichen Besitzer es wollten.
Einer der Beiden ging immer wieder stiften und es wurde Katz und Maus auf dem Grundstück gespielt.
Jedoch entkam dieses Schwein auch vom Grundstück und es fing an in der Nachbarschaft Schaden anzurichten.
Es buddelte am Strassenrand, ging gegen Zäune und schmiss vereinzelt auch welche um.
Nach langer Zeit und vielen Nerven gelang es den Besitzern, das vereinzelte Schwein wieder auf eigene Grundstück zu
treiben. Doch die Nachbarn waren so verärgert, das es schon darum ging, das ein Jäger gerufen werden sollte, um das Schwein
zu erschießen.
Stunden vergingen und die Besitzer bekamen jedoch keinerlei Unterstützung beim Einfangen und Verladen der Tiere.
Durch viele unterschiedliche Ecken bekamen wir dann irgendwann einen Anruf, ob wir denn bei dieser "Aktion" helfen könnten,
bevor ein Mensch oder Tier zu Schaden kommen würde. Wir sind die letzte Stelle, alle anderen hätten verneint.
Ein halbe Stunde später waren wir dann auch schon vor Ort, um zu helfen.
Und schon fing das Fangespielchen an. Der Eber war jedoch schon so aufgebracht, das kaum ein rankommen möglich war.
Wir versuchten vieles, doch er traute uns nicht über den Weg.
Selbst wir waren nach 2 Stunden Fangespiel fix und alle. Die Knochen taten weh vom immer wehrenden Hinfallen in der Matschpampe.
Doch wir wußten aufgeben ist nicht, denn das Leben des Schweines hing davon ab.
Hier ein paar Bilder der " Sauerei "
Nach fast 2,5 Stunden war es geschafft. Alle 3 Schweine waren verladen und konnten in ihr neues Domiziel umsiedeln.
Wir sind wieder einmal stolz auf unser ganzes Team ( auch wenn uns alles weh tut ), zu wissen, das wieder ein paar Tiere gerettet werden
konnten.
Wir danken den Schweinen, dem Matsch, dem Schweiß, Angst und Kraftlosigkeit, das sie uns wieder einmal gezeigt hat, wie wichtig
und unterschiedlich Tierschutzarbeit ist.
Auch möchten wir unserer Chefin danken, die trotz Lungenentzündung mit von der Partie war und half, so gut es ging.
21.01.2012
Märkische Allgemeine schrieb: